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June 27 2017

May 30 2017

April 17 2017

March 25 2017

March 15 2017

Warum Schleichwerbung scheiße ist und Lügner stinken

Immer häufiger trifft man in letzter Zeit auf Influencer, die einen  Test, einen Urlaubsbericht o.ä. mit den Worten, “Ich bin dafür nicht bezahlt worden”, beginnen. So weit sind wir also schon gekommen? Dabei gibt es keine Kennzeichnungspflicht für unbezahlte Artikel, aber die ganzen schwarzen Schafe treiben die Ehrlichen mit vermehrter (und offensichtlicher) Schleichwerbung immer mehr in die Ecke.

Das Gefühl, sich rechtfertigen zu müssen

Als ich meinen letzten Artikel über meine neuen Kopfhörer geschrieben habe, hatte ich auch kurz den Gedanken, ob ich jetzt einen Disclaimer schreiben müsse, dass ich die Dinger selbst bezahlt habe, weder das Produkt bekommen habe, noch Geld für den Artikel. Schwachsinn. Muss ich nicht. Aber trotzdem hat man das Gefühl, man müsse sich rechtfertigen. Beweisen, dass der Artikel echt, ehrlich und authentisch und nicht gekauft ist.

Produktbild Marshall MID Bluetooth

Selbst bezahlt. Keine Schleichwerbung.

Schuld sind Firmen, Agenturen und Blogger

Schuld daran sind auf der einen Seite Firmen, die ungekennzeichnete Kooperationen – Schleichwerbung (Danke Thomas für die ausführliche Erklärung) – verlangen, Agenturen, die solche Angebote weiterverbreiten bzw. für diese Firmen arbeiten, und auf der anderen Seite Blogger, die solche Kooperationen eingehen. Ich will jetzt gar nicht näher auf “Follow-/No-Follow-Links” eingehen, das ist schon wieder ein eigenes, durchaus umstrittenes Thema.

Die Glaubwürdigkeit bleibt auf der Strecke

Davon abgesehen, dass Abmahnungen riskiert werden (wobei größere Unternehmen dafür oft eine Kriegskasse haben und mir bis jetzt noch keine Abmahnungen von Blogs im Bezug auf Schleichwerbung bekannt sind), wird hier etwas ganz anderes aufs Spiel gesetzt: Die Glaubwürdigkeit. Und zwar nicht die von den Unternehmen oder Agenturen, sondern die von der Blogosphäre.

Blogs sind Mainstream geworden

Blogs waren mal etwas Besonderes. Eine neue Art von Medien. Ein Medium, bei der Menschen über das schrieben, was sie interessierte (oder halt auch einfach nur Tagebuch führten). Nicht über das, was ein Verlag gerne geschrieben haben wollte. Nicht über das, was eine Hand voll Gatekeeper für interessant und berichtenswert empfand. Nicht über das, was möglichst viele Likes bekam. Ja, Medien entwickeln sich weiter. Blogs sind inzwischen Mainstream geworden (und die Jagd nach Likes wohl legitim geworden). Früher lachte man über “diese Blogger, die eh nur ihren Frust in dieses Internetz rein schreiben”. Heute können Blogs bei Kommunikationsverantwortlichen durchaus ein flaues Gefühl in der Magengegend auslösen.

Ist das jetzt Schleichwerbung oder nicht?

Das ist möglich, weil Blogs als glaubwürdig, echt und ehrlich gelten oder zumindest galten. Immer mehr Influencer arbeiten aber kräftig daran, dieses Image zu untergraben. Wie oft erwische ich mich selbst dabei, wenn ich einen Blog-Beitrag lese, ein YouTube-Video oder Instagram-Bild sehe, darüber nachzudenken, ob das jetzt Schleichwerbung ist oder doch nur Zufall? Manchmal ist es offensichtlich, zu überschwänglich sind die Beiträge (natürlich darf man von Produkten auch so sehr begeistert sein, aber ihr wisst, was ich meine). Manchmal bleibt ein fader Beigeschmack – und das sollte eigentlich nicht sein.

Herzensangelenheit - keine Schleichwerbung.

Herzensangelenheit – keine Schleichwerbung.

Echte Kennzeichnung, keine versteckte

Und wenn ich von Kennzeichnung bei bezahlten Beiträgen rede, dann meine ich ehrliche, echte – sichtbare – Kennzeichnung. Kein Sätzchen am Ende des Artikels a la “In Kooperation mit XY”. Kein versteckter Hinweis “#Werbung” irgendwo zwischen 35 Hashtags. Schon im Titel sollte erkennbar sein, dass es sich hier um eine Werbung handelt. Schon der erste Hashtag bei einem Instagram-Foto sollte “#Werbung” sein.

Mit Schleichwerbung verarscht ihr eure Leser

Seid doch einfach ehrlich zu euren Lesern. Wenn ihr ihr seid und der Beitrag gut ist, warum sollte ich ihn dann nicht trotzdem lesen? Ich spreche im Vorhinein niemanden ab, nur weil der Beitrag bezahlt wurde, nicht trotzdem die eigene Meinung zu vertreten zu können. Wenn ihr ehrlich seid, können sich die Leser eine eigene Meinung über euch und den Artikel bilden. Sie können das Geschriebene einordnen. Ja, vielleicht relativieren sie den Inhalt auch etwas. Aber sie werden euch vertrauen, dass ihr nur für etwas euren Namen hergebt, hinter dem ihr stehen könnt. Was sie nicht machen können, wenn ihr Schleichwerbung macht. Denn dann verarscht ihr sie.

Schleichwerbung konsequent ablehnen

Und die Unternehmen? Die machen sich mit solchen Praktiken auf kurz oder lang einfach ihre neuen Reichweiten-Lieferanten kaputt. Unglaubwürdige Influencer bringen ihnen nämlich nichts mehr. Da in vielen Unternehmen die Digitalisierung im Kopf gerade erst zaghaft anfängt, wird es immer wieder PR- oder Marketing-Menschen geben, die mit Schleichwerbung um die Ecke kommen. Es liegt an uns Bloggern, diese Angebote konsequent abzulehnen, wenn wir nicht wollen, dass unsere Glaubwürdigkeit weiter leidet.

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March 08 2017

Marshall MID Bluetooth Kopfhörer im Test

Meine iPhone-Kopfhörer haben schon vor einiger Zeit das Zeitliche gesegnet und dabei nutze ich den 40 minütigen Weg zur Arbeit gern, um mir die Zeit mit Hörbüchern zu vertreiben oder während der Arbeit oder bei Spaziergängen (Pokemonjagd) durch die Hood Musik zu hören. Ich wollte keine Kabel gebundenen Kopfhörer mehr. Dadurch, dass ich das iPhone meistens in der Hosentasche stecken habe, geht vor die “Verkleidung” vom Klinkenstecker viel zu schnell kaputt und schon kommen die ersten Wackelkontakte. Bluetooth sollte es schon sein. Und guten, satten Sound wollte ich natürlich.

Deutlich günstiger als die Beats Solo

Nach ein wenig Recherche im Netz fiel meine Wahl auf die Marshall Mid Bluetooth [Affiliate Link]. Marshall, ein Name, den ich mit Musik und guten Ton in Verbindung brachte. Die Kritiken, die ich zu lesen bekam, bestätigten den Eindruck. Preislich liegen die Kopfhörer bei rund 150 Euro – deutlich günstiger als die bis jetzt von mir favorisierten Beats (ja, ich war schon immer ein typisches Marketingopfer). Also schlug ich zu und ich wurde (bis jetzt) nicht enttäuscht.

On-Ear-Modell mit lässiger Optik

Bei den  Marshall MID Kopfhörern handelt es sich um klassische “On-Ear”-Modelle, also welche, die auf den Ohren liegen und sie nicht umschließen (“Over-Ear”) oder in ihnen stecken (“In-Ear”). Die Optik entspricht meinem Bild von Marshall, etwas rockig, klassisch und hochwertig. Ohrmuscheln außen in Lederoptik, innen in Leder, genauso wie der Bügel. Dazu offene, sichtbare Nähte und ein paar goldene Applikationen, wie zum Beispiel der Steuerungsknopf – auf den ich später noch eingehen werde – oder auch die Klinkenstecker des mitgelieferten, optionalen Audiokabels. Also deutlich angenehmer als der Plastik-Look bei Beats.

Produktbild Marshall MID Bluetooth

Den Marshall MID Bluetooth gibt es für rund 150 Euro.

Guter Tragekomfort, wenn auch nicht ganz druckfrei

Kommen wir zum Tragekomfort: Der Bügel lässt sich selbstverständlich auf verschiedene Kopfgrößen einstellen, für mich bzw. meine Kopfgröße passt er perfekt – auch mit Cap. Aber das ist natürlich subjektiv, da möchte ich keine Allgemeine Empfehlung aussprechen. Auch mit meiner Brille gibt es kein Problem. Nach stundenlangem Tragen gibt es schon ein leichtes, aber kein unangenehmes Drücken – ich weiß nicht, ob es wirklich “druckfreie” Kopfhörer gibt.

Satte Bässe und vernünftige Höhen

Die Marshal MID geben einen wirklich guten Klang ab. Die Bässe werden sehr schön und satt wiedergegeben und die Höhen kommen so rüber, wie sie sollen. Das gilt sowohl für die Übertragung via Bluetooth, als natürlich auch über die Wiedergabe per Kabel. Auch wenn es natürlich von Marshall den “Warnhinweis” gibt, dass per Bluetooth eine schlechtere Soundqualität übertragen wird. Bin gespannt, wer diesen Unterschied wirklich hören könnte. Dazu kommt, dass die On-Ear-Kopfhörer durch ihre Machart auch die Umgebungsgeräusche ein wenig dämmen/filtern, was noch einmal zum Klangerlebnis beiträgt.

Einfache Bedienung über kleinen Kopf an der Ohrmuschel

Bedient wird der Kopfhörer über den kleinen, vorhin schon angesprochenen, goldenen Knopf. Der lässt sich rauf, runter, nach rechts, nach links und natürlich rein drücken. Darüber werden sowohl Lautstärke und Songs gesteuert (rauf = lauter, runter = leiser, links = Song zurück, rechts = nächster Song), als auch Bluetooth, an/aus und Telefonfunktion (drücken in verschiedenen Kombinationen – klingt jetzt vielleicht komplizierter, als es wirklich ist). Ja, telefonieren kann man mit den Marshal MID auch sehr gut – sowohl kabellos, als auch über Kabel. Auch wenn das auf der Straße irgendwie noch bescheuerter wirkt, als sowieso schon mit Headset.

Detailbild Ohrmuscheln Marshall MID Bluetooth

Über den kleinen, goldenen Knopf an der linken Ohrmuschel wird der Kopfhörer bedient.

30 Stunden Akkulaufzeit

Der Akku soll laut Hersteller über 30 Stunden halten. Ich habe die Zeit nicht mitgestoppt, aber nach einer Woche in Betrieb mussten die Dinger noch nicht wieder an den Strom. Und selbst wenn, ist der Akku (über das mitgelieferte Micro-USB-Kabel) nach so gut einer Stunde wieder geladen. Und wenn selbst dafür keine Zeit (oder Steckdose in der Nähe) sein sollte, geht es auch ohne Akku über das 3,5 mm Kabel.

 

Fazit:

Der Marshall MID Bluetooth ist sein Geld auf jeden Fall wert. Wer auf ein “B” oder “Bose” verzichten kann (wer ein “Marshall” cool genug findet) und einen alltagstauglichen, hochwertigen Kopfhörer mit lässiger Optik, gutem Sound, Tragekomfort und einfacher Bedienung sucht, der ist beim Marshall genau richtig. Laut Hersteller kostet der Spaß 199 Euro, bei amazon hab ich allerdings nur 150 Euro bezahlt: Marshall Mid Bluetooth [Affiliate Link].

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January 31 2017

September 29 2016

Warum Airberlin nicht mehr meine Airline ist

Ich bin in den letzten Jahren regelmäßig geflogen – meist von Salzburg nach Berlin. War praktischer und oft günstiger als eine Bahn- oder Autofahrt. Fluggesellschaft meiner Wahl war Airberlin. Einmal, aufgrund des Namens – hey Berlin! – und ich hatte damals gute Erfahrungen mit ihnen gemacht, als sie noch einen Journalisten-Tarif im Angebot hatten.

Airberlin Boardingselfie

Regelmäßige, kostenlose Werbung

Dass ich mit Airberlin fliege, habe ich natürlich regelmäßig über meine Kanäle kundgetan, vor allem auf Instagram mit dem ein oder anderen #boardingselfie. Während ich oft schon hörte, dass Airberlin so schrecklich sei, konnte ich mich nicht beschweren. Es passte eigentlich alles und ich war mit Qualität und Service zufrieden. Und ich bin gerne bereit, für mehr Service und Qualität auch mehr zu bezahlen. Diese “Verkaufsveranstaltungen über den Wolken” in den Billig-Fliegern war nie meine Welt. Ich fühlte mich gut aufgehoben bei Airberlin und bin auch (noch) Teilnehmer ihres Vielflieger-Programms, Topbonus.

Ja, sogar die Visa-Card habe ich mir geholt, damit ich beim Bezahlen auch noch Meilen sammle. Die habe ich natürlich auch dementsprechend eingesetzt. 40.000 Meilen sind jetzt noch auf meinem Konto, das reicht für ein Business-Class-Upgrade in die Karibik.

Seit einiger Zeit gibt es keine Boardingselfies mehr von mir. Einerseits haben der Service und die Qualität immer mehr abgebaut und zum anderen musste ich feststellen, wie weit das Social Media Verständnis von Airberlin und mir auseinander gehen. Und Social Media sind einfach ein Teil von mir.

Airberlin “Just Fly”

Im Frühjahr stellte Airberlin das erste Mal seine Tarife um. Seitdem kann man beim Online-Check-In keinen Sitzplatz mehr auswählen, wenn man den Tarif “Just Fly” bucht. Das ist der Tarif nur mit Handgepäck. Jeder, der öfter fliegt, weiß, wie nervig es ist, nach der Landung erst noch auf seinen Koffer zu warten. Ganz zu schweigen davon, dass er ja durchaus manchmal gar nicht mitgeflogen ist (was bei Airberlin auch schon ab und an mal vorkommt) und man plötzlich ohne da steht. Für meine Wochenendtrips  brauche ich auch nicht mehr als Handgepäck. Also warum rund 10 Euro pro Strecke mehr bezahlen für etwas, was man nicht braucht?

Airberlin Tarife

Jetzt hat man bei Airberlin die Möglichkeit, gleich beim Buchen des Flugs einen Sitzplatz zu reservieren. Das kostet bis zu 19 (!) Euro. Ich frage mich ehrlich gesagt, wofür muss ich Wochen im Voraus meinen Sitzplatz buchen? Okay, auf den so genannten XL-Seats hat man mehr Beinfreiheit, verständlich. Früher waren es halt einfach “die Plätze an Notausgängen”. Selbst ein Standard-Platz kostet neun Euro. Also das Doppelte, was eine Reservierung in der Bahn kostet.

Airberlin Sitzplatzreservierung

Jetzt neu bei Airberlin: Sitzplatz-Lotterie

Aber das stört mich weniger. Wer Wochen im Voraus seinen Sitzplatz sicher haben will, der soll halt bezahlen. Anders ist es beim Online-Check-In. Hat man den Just-Fly-Tarif gewählt und nicht mindestens 9 Euro investiert, wird Sitzplatz-Lotterie gespielt. Dann bekommt man nämlich einfach irgendeinen Sitzplatz zugewiesen und kann den auch nicht mehr wechseln. Ich nehme also Airberlin Arbeit ab, checke mich selbst ein, verplempere nicht die Zeit einer Dame am Schalter und nehme auch noch weniger Gepäck mit. Dafür soll ich dann noch mindestens neun Euro extra bezahlen? Wie ist das eigentlich, wenn ich jetzt nicht per App einchecke, sondern zu der Dame am Schalter gehe – darf ich dann eigentlich auch keinen Platz mehr wählen?

Nächster Punkt: Jetzt streichen sie die kostenlose Bordverpflegung, dafür gibt es jetzt Business-Class auch auf der Kurzstrecke. Ergo, einen freien Sitzplatz neben einem und doch wieder “kostenlose” Bordverpflegung. Nun gut, Airberlin geht’s schlecht, da müssen sie halt sehen, wie sie an ihr Geld kommen. Und ja, es ist auch ein günstiger Preis, den Airberlin oft hat. Aber wenn Service und Qualität das Billig-Flieger-Niveau erreichen, dann kann ich auch gleich eben diese fliegen.

Auf Social Media gibt es nur Standard-Floskeln

Kommen wir aber zu dieser Social Media Sache, die ich eben ansprach. Als ich das erste Mal darauf stieß, dass jetzt Sitzplatz-Lotterie mit mir gespielt wird, machte ich auf Facebook meinem Ärger Luft. Natürlich mit Verlinkung, so dass das Post auch auf ihrem Radar auftaucht:

Meine Beschwerde über Airberlin bei Facebook

Als Antwort gab es eine Standard-Floskel und ich solle doch ein Formular auf deren Website ausfüllen:

Antwort von Airberlin auf Facebook

Innerhalb von sieben Arbeitstagen würde sich dann jemand bei mir melden. Okay. Klar. Auf meine Antwort darauf dann: Stille im Wald. Naja, gut, ich weiß schon, “Don’t feed the troll!” Ist irgendwie nicht mein Verständnis von (Social Media) Kundenservice, wenn man schon auf Facebook ist. Aber wenn da ein Callcenter ohne Kompetenzen zwischen klemmt, kann halt nur eine Standard-Phrase kommen. Bilder aus dem Flieger gibt’s seitdem halt nicht mehr, vom Gangplatz aus geht das schließlich schlecht. Ergo: Weniger #airberlin Content auf Instagram, Twitter & Co.

Unpünktlichkeit wird auch mit Standard-Floskel beantwortet

Doch damit noch nicht genug. Seit einiger Zeit hat es Airberlin eigentlich bei keinem meiner Flüge geschafft, pünktlich zu boarden. Meistens so unpünktlich, dass sie die Zeit während des Flugs auch nicht mehr aufholen konnten. Auf einem Flug von TXL nach MUC war es dann mal eine gute halbe Stunde Verspätung. An Bord kein Wort der Entschuldigung, ja noch nicht mal ein Hinweis, wann der Flieger denn jetzt voraussichtlich in München sein werde. Ein Grund, es noch einmal über Facebook zu versuchen:

Airberlin Beschwerde Facebook

Es kam, wie es kommen musste: Die Standard-Floskel. Yay! Danach wieder: Schweigen im Walde. So sieht nun wirklich keine Social Media Kommunikation aus. Es ist wieder mal ein reiner Push-Kanal über den Airberlin Werbebotschaften in die Welt schicken kann. Mehr nicht. Und wenn ich mir dann noch solche “Gewinnspiele” anschaue, würde ich mir als Airberlin langsam echt einmal Gedanken machen, eine andere Agentur ins Boot zu holen.

Airberlin Gewinnspiel Facebook

Es geht auch anders

Das es auch anders geht, zeigen die Mitbewerber von Airberlin. Zum Beispiel die Lufthansa. Als ich im April mit ihnen nach Hamburg flog und mein obligatorisches Boardingselfie machte, gab es nur wenige Sekunden später auf Twitter ein Like. Keine große Sache, aber doch sympathisch. Manchmal zählen auch einfach nur die Kleinigkeiten, die nicht wirklich viel Aufwand verursachen. Und auch die Geschichte “damals” mit der Wiesn oder Foursquare allgemein, zeigt mir, dass da doch ein tieferes Verständnis von Social Media vorhanden zu sein scheint.

Und dann gibt es da noch Transavia. Wirklich günstige Preise und sie werben offensiv damit, dass man doch seine Fotos mit dem entsprechenden Hashtag versehen soll, wenn man mit ihnen fliegt. Okay, vielleicht wäre einem auch noch ein originellerer und vielleicht auch kürzerer Hashtag eingefallen, aber da wollen wir mal nicht so sein. 

Werbung Transavia Flughafen München Werbung Transavia Flughafen MUC

Transavia hat bei Facebook übrigens schon über 1,1 Millionen Likes. Zum Vergleich: Airberlin schafft es gerade einmal auf 330.000. Wobei beide eine schlechte Interaktionsrate haben. Hier hat die Lufthansa eindeutig die Nase vorn.

Tschüss Airberlin

Fazit: Mein nächster Flieger im Oktober wird das Lufthansa-Logo tragen. Und für Miles & More habe ich mich auch schon angemeldet.

 


Update:

Während Airberlin auf diesen Artikel noch nicht einmal mehr mit einer Standard-Floskel antwortet (“Lasst doch den Spinner einfach labern, der hat doch eh nix zu sagen!”), gab es von Lufthansa innerhalb kürzester Zeit folgende Antwort auf meinen Artikel:

Reaktion Lufthansa auf meinen Airberlin Tweet

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September 22 2016

Erinnerungen in Jewel-Violet-Papaya #MeinErstesAuto

Die Ergo Direkt Versicherungen haben ein neues Online-Magazin gestartet und lassen zum Start per Blogparade die Erinnerungen an #MeinErstesAuto aufleben. Wer mir länger schon folgt, weiß vielleicht noch, dass mein erstes Auto (theoretisch) noch lebt. Ich habe es in Österreich für viel Geld restaurieren lassen und leider steht es immer noch dort. Was das Problem ist? Die Restauration hat sich ziemlich lange hingezogen, weil sie doch etwas komplizierter war. Jetzt ist der letzte HU-Termin schon drei Jahre überzogen. Dementsprechend kann ich ihn gerade nicht im öffentlichen Straßenverkehr bewegen.

Keine HU in Österreich

Da ich in Österreich aber keine HU machen lassen kann, steht er nun schon wieder mehr als ein Jahr beim Ford-Händler. Eigentlich wollte er ihn von Salzburg rüber nach Freilassing bringen lassen. Dort hatte ich schon mit einem anderen Ford-Händler geklärt, dass er sich um die HU etc. kümmert. Bevor die Grenzen geschlossen wurden, fuhr regelmäßig ein Autotransporter dort hin. Macht er aber jetzt nicht mehr. Ich habe jetzt letztens ein paar Transport-Unternehmen angeschrieben, was mich der Spaß kostet, wenn sie mir den Wagen nach München bringen. Auf die Antworten warte ich noch. Ein billiger Spaß wird das wohl eher nicht, aber ich habe schon so viel Geld in das Auto gesteckt, das wird das die Summe auch nicht mehr fett machen.

Ford Escort auf der Heimalm in Rauris #MeinErstesAuto

Bis auf die Heimalm in Rauris habe ich es mit dem Escort geschafft.

#MeinErstes Auto: Ford Escort xr3i Cabrio

Das nur zur Einführung und warum mein erstes Auto theoretisch noch lebt, ich es nur gerade nicht nutzen kann. Um was für ein Auto geht es eigentlich? Es geht um ein Ford Escort xr3i Cabrio (MK6), Baujahr 1993 in der Michael Schumacher Edition. Die Michael Schumacher Edition zeichnet sich vor allem durch den 130 PS starken Motor (was damals wirklich richtig gut war) und die Recaro-Sportsitze (bei mir in Leder) aus.

Mir gehört der Wagen seit 2002, davor gehörte er meinem Dad. Es was das erste Auto, dass ich direkt nach der bestandenen Führerscheinprüfung fahren durfte und als ich mit meinem Dad dann für ihn einen Mazda MX5 kaufen ging, bekam ich den Escort für 2.000 Euro. Wie mit allen seinen Autos ging mein Vater natürlich auch mit dem Cabrio sehr pfleglich um, ein Schnäppchen also.

Ford Escort an der Leonhardhütte in Kärnten #MeinErstesAuto

Auch beim Almcamp auf der Leonhardhütte, war mein Escort dabei.

Wir sind die coolsten, wenn wir cruisen

Mit dem Wagen habe ich mit meinen Freunden viele Cruising-Touren übernommen, über den Ku’Damm, an den Schlachtensee, ins Umland und in die Berge bin ich natürlich auch sehr oft mit ihm gedüst. Manchmal diente er auch einfach nur als Musikanlage beim Grillen. Es gibt so viele Anekdoten und Geschichten zu erzählen, darüber könnte ich wahrscheinlich ein eigenes Blog füllen. Mehrfach war der Wagen eigentlich schon ein Totalschaden, unter anderem hat mir mal Unter den Linden in Berlin jemand die Vorfahrt genommen oder ein anderes Mal, als ich mit Motorschaden auf der zweispurigen A8 liegen blieb und einen ordentlichen Stau verursachte.

Ford Escort xr3i Cabrio #MeinErstesAuto

Das letzte Foto vor der Restaurierung

Mit 130 PS nicht untermotorisiert

Durch die 130 PS hatte er für seine Zeit eine wirklich ordentliche Leistung und auch als ich ihn dann schon hatte, waren die meisten Proll-Golfs oder 3er-BMW kein Problem beim Ampelstart. Und auch auf der Autobahn konnte man gut mithalten: Geschlossen fuhr er laut Tacho seine 225 km/h, offen war bei 200 Schluss. So kam es auch, dass wir öfter mal am Wochenende zu Burger King gefahren sind – allerdings nicht zu einem an der Stadt, sondern rund 150 freigegebene Autobahnkilometer entfernt.

Ford Escort xr3i offen #MeinErstesAuto

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen musste auch das Verdeck geöffnet werden.

Eine Verschrottung bring’ ich nicht übers Herz

Der Wagen begleitete mich dann auch nach Graz und Salzburg – und kurz vor der letzten anstehenden HU hieß es dann halt: Schrottplatz oder noch einmal richtig Geld investieren. Nicht nur wegen den vielen Kilometern, die wir gemeinsam zurückgelegt haben (eine Viertelmillion steht auf der Uhr), kam eine Verschrottung nicht in Frage, sondern auch wegen der Erinnerung an meinen Dad. Mein Vater ist nämlich vor ein paar Jahren gestorben und das Auto für mich die letzte wirkliche “anfassbare Erinnerung” an ihn. Irgendwie ist er durch das Auto doch noch greifbar und in meiner Nähe. Und das macht dieses Auto nicht zu irgendeinem Auto, sondern eben zu einem ganz besonderen.

Ford Escort xr3i Cabrio #MeinErstesAuto

Mit dem Escort durch die Steiermark.

Was war euer erstes Auto?

Was sind eure Erinnerungen an euer erstes Auto? Was verbindet ihr damit? Konntet ihr euch auch nur sehr schwer davon trennen oder war es für euch eher ein Alltagsgegenstand? Macht doch mit bei der Blogparade #MeinErstesAuto! Es gibt sogar etwas zu gewinnen: Als Hauptpreis winkt ein Amazon-Gutschein im Wert von 300 Euro.

Weitere Artikel zur Blogparade #MeinErstesAuto:

 


Disclaimer: Ich war bei der inhaltlichen Konzipierung des neuen Online-Magazins und der Idee zur Blogparade nicht gaaaanz unbeteiligt (jetzt habt ihr auch mal eine Antwort auf die Frage, was ich als Content Konzeptioner so unter anderem mache) und mache deswegen natürlich außer Konkurrenz mit. Also: Noch mehr Chancen für euch, die Amazon-Gutscheine abzustauben! 😉Alle weiteren Infos zur Blogparade gibt es im Ergo Direkt Blog

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September 16 2016

Meine 3 Pokémon Hotspots in München

Auch wenn die Medienberichterstattung deutlich zurückgegangen ist, wer sich in München umschaut, wird merken, dass Pokémon Go alles andere als out ist. Klar hat das Spiel inzwischen einige aktive Spieler/innen verloren, aber das ist normal bei so einem Hype. Und trotz dem Verlust von 15 Millionen aktiven Spielerinnen und Spielern, reden wir immer noch von 30 Millionen, die (täglich) Pokémon Go spielen.

Pokémon Go in München

In München gibt es natürlich zahlreiche Pokéstops, Arenen und auch “Hotspots”, an denen man auf viele andere Spieler und Spielerinnen trifft. Gerade die Orte, an denen mehrere Pokéstops nah beieinander zu finden sind, sammeln sich die Trainer (so heißen die Spielfiguren). An bestimmten Orten sind die Pokéstops fast durchgängig mit Lockmodulen versehen, so dass mehr Pokémon angelockt werden – zum Beispiel am Stachus. Wobei ich sagen muss, dass am Stachus eher die Standard-Pokémon auftauchen.

Deswegen hier meine Top 3 Pokémon Hotspots in München:

1. Ostpark

Einerseits liegt der Ostpark fast vor meiner Haustür und somit auf dem Weg zur Arbeit bzw. nach Hause. Andererseits gibt es hier einige Pokéstops und Arenen. Vor dem Biergarten sind bei gutem Wetter eigentlich auch immer zwei Lockmodule nebeneinander aktiviert. Vor allem, wer auf der Suche nach Bisasam oder Evoli ist, findet hiervon eigentlich immer ein paar Exemplare. Und zum Leveln gesellt sich auch das eine oder andere Taubsi und Raupy dazu – auch Karpador, Knofensa oder Enton ist hier zu finden.

2. Bordeauxplatz

Der kleine Park mit Brunnen zwischen Max-Weber-Platz und Ostbahnhof ist derzeit gefühlt der angesagteste Pokémon Go Hotspot in München. Hier gibt es vier Pokéstops direkt nebeneinander, die bis spät in die Nacht mit Lockmodulen versehen sind. Hier tauchen neben vielen Karpadors, Zubats, Traumatos und Quapsel auch mal “seltenere” Pokémon auf, wie z.B SchiggyJurob, Dratini, Kicklee oder Turtok.

3. Muffatwerk

Direkt zwischen Biergarten und Isarufer befinden sich, wie am Bordeauxplatz, vier nebeneinander liegende (sehr oft mit Lockmodulen versehende) Pokéstops. Somit kann man hier bequem bei einer Mass Hofbräu (kostet acht Euro) auf Pokémon Jagd gehen. Hier findet man viele Karpadors, aber auch mal einen Nidoran oder sogar ein Lapras, wie es Flo live miterlebt hat (leider ist sein kurzes Facebook-Video darüber privat, so dass ich es nicht mit euch teilen kann).

 

Was sind eure bevorzugten Jagdreviere?

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September 07 2016

5 Gründe, warum ich München liebe

Als ich vor sechs Jahren das erste Mal für mein Studienpraktikum nach München kam, spürte ich schon, dass da etwas ist. Etwas, das Minga und mich verbindet. Bis dahin kannte ich München nur von meinen Wiesn-Besuchen (und dort bin ich seit 2001 regelmäßig) oder Hertha-Auswärtsfahrten. So richtig mit der Stadt konnte ich mich aber nicht auseinandersetzen. Das ist seit Ende letzten Jahres anders und ich bin verliebt. Warum? Hier habt ihr 5 Gründe, München zu lieben.

1. Die Parks

Olympiapark in München mit Olympiaturm, See und Olympiahalle Schwabinger Bach Richtung Eisbach Dianatempel im Hofgarten See mit Fontäne im Ostpark Thailändische Sala im Westpark München Park in Berg am Laim

Ostpark, Westpark, Hofgarten, Olympiapark, Englischer Garten und und und. München hat viele Parks und viel Grün. Größere und kleinere Parkanlage, versteckte und weltberühmte. Alle diese Parks haben ihren eigenen Flair und auch ihr eigenes Publikum. Und es verirren sich, nimmt man jetzt einmal den bekannten Teil des Englischen Gartens, den Olympiapark und den Hofgarten außen vor, nur wenige Touris hier hin.

Der Englische Garten ist im Sommer überlaufen, es hat aber trotzdem seinen Reiz, an einem heißen Sommertag am Schwabinger Bach zu chillen, den Surfern auf der Eisbachwelle zuzuschauen oder sich einfach nur auf einer der Wiesen mit einem Bier auf die Decke zu fläzen.

Am schönsten und abwechslungsreichsten finde ich den Westpark. Getrennt vom Mittleren Ring in Ost- und Westteil, sticht gerade der westliche Teil mit japanischem, chinesischem und Rosengarten besonders hervor. Der Ostpark liegt bei mir vor der Haustür und hat – ähnlich wie der Olympiapark – einen künstlichen Hügel. Auch wenn dieser nicht ganz so hoch ist, wie der im Olympiapark, kann man von dort aus die Alpen sehen – wenn das Wetter mitspielt. Genau genommen gibt es sogar zwei Hügel, einen ziemlich genau in der Mitte (beim See) und einen am östlichen Ende (beim Abenteuerspielplatz), von dort hat man den besten Blick Richtung Alpen.

2. Die Biergartenkultur in München

Augustiner Radler-Mass im Augustiner-Biergarten in München

Zahlreiche Biergärten laden zum Abkühlen ein. Und vor der Mass ist jeder gleich.

Ich liebe Bier. Das muss ich niemandem mehr erzählen, denke ich. Ich habe inzwischen schon einige Städte gesehen, aber nirgends auf der Welt ist es so normal, sich nach der Arbeit auf eine Mass in den Biergarten zu setzen und den Feierabend zu genießen. Klar, gibt es z.B. in Salzburg das Müllner-Bräu, aber so viel Auswahl und so viele verschiedene Biergärten gibt es nur hier. Auch die Biergärten haben, ähnlich wie die Parks, zum Großteil ihr eigenes Publikum, aber doch sind vor der Mass wieder alle gleich. Da sitzt der Porsche-Fahrer im Anzug, der Zuagroaste in kurzer Hose und T-Shirt, der Bayer in Tracht, das Dirndl im Dirndl, die Mutter mit Kind, allesamt einträchtig an einem Tisch. Die einen reden mehr, die anderen weniger.

3. Das Bergpanorama

Welche Stadt bietet schon so ein Panorama? Foto: Reinald Kirchner https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Welche Stadt bietet schon so ein Panorama?
Foto: Reinald Kirchner (CC BY-SA 2.0)

Weil ich es eh schon bei den Parks erwähnt habe. Nicht nur von den Hügeln der Stadt (ja, Hügel, auch wenn der Olympiaberg Berg heißt) kann man die Alpen sehen, sondern natürlich auch von Kirchtürmen und Hochhäusern. Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, wenn man sieht, wie am Horizont die Alpen majestätisch nach oben ragen und dass sie eigentlich zum Greifen nahe sind. Und letztendlich sind sie ja auch nicht weit, in gut zwei Stunden bin ich in Rauris, mitten in den Alpen. Wenn ich “Heimweh” habe, brauche ich nur auf den Hügel im Ostpark gehen und blicke direkt Richtung Großglockner. Kennt ihr die Heidi-Folge, in der sie in Frankfurt auf den Kirchturm rennt, weil sie denkt, dass sie von dort oben die Alpen sehen kann und dann ganz enttäuscht ist? Hätten die Sesemanns mal besser in Minga gewohnt! 😉

4. Die Entspanntheit

Brunnen am Münchner Karlsplatz (Stachus)

Brunnen am Stachus

Viele sagen immer, München sei so versnobt, so hochnäsig und arrogant. Stimmt aber nicht, alles Vorurteile. Natürlich lebt hier der Geldadel und natürlich ist München teuer – zumindest was die Miete, die Wiesn und vor allem die Hotelpreise zur Wiesn angeht. Aber trotzdem sind die Münchner herrlich unaufgeregt. Und die Touris am Marienplatz muss man halt einfach auch mal ausblenden. Kleiner Pro-Tipp am Rande: Kein Münchner geht über den Marienplatz, wenn gerade das Glockenspiel am Rathaus ertönt.

5. Die Wiesn

Wiesn-Mass

“Lass dir raten, trinke Spaten”

Ein Grund, warum ich Minga schon immer toll fand: Das Oktoberfest. Aber niemand weit und breit nennt das Oktoberfest Oktoberfest. Ist ja schließlich eigentlich auch eher im September. Aber sei’s drum. Die Wiesn ist nicht nur das größte Volksfest der Welt, sondern einfach auch mal das geilste. Leider haben das in den letzten Jahren immer mehr Menschen festgestellt, so dass man es heutzutage am Wochenende vergessen kann, ohne Reservierung in ein Zelt zu kommen. Es seid denn, man stellt sich morgens um sechs (oder früher) schon an oder kennt einen der Türsteher. Das schöne an meinem Leben in München: Ich kann auch mal “entspannt” nach der Arbeit auf die Wiesn – liegt schließlich auf dem Weg nach Hause.

 

Habt ihr noch weitere Gründe, warum Minga einfach eine geile Stadt ist? Welche Orte sind zum Beispiel eure Lieblingsplätze in der Stadt? Was sind die lässigsten Veranstaltungen?

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February 11 2016

Margot vs Lily – Content-Marketing Best Practice von Nike Women

Ich bin beim Horizont über die Kampagne “Better for it” von Nike Women gestolpert. Besser gesagt auf die kleine YouTube-Serie “Margot vs Lily“. Mit dieser durchaus amüsanten Serie, will Nike seine Verkaufszahlen im Frauensegment steigern und geht gleich dort auf Kundenfang, wo sich die jungen Frauen eh zum Großteil aufhalten: Auf YouTube.

Im Mittelpunkt steht eine Wette zwischen zwei ungleichen Schwestern

In “Margot vs Lily” geht es um zwei ungleiche Schwestern. Nicht nur, was das Aussehen angeht, sondern auch Soziales Leben und die natürlich vor allem die Sportlichkeit. Lily betreibt einen eigenen YouTube-Fitness-Kanal mit knapp 1.000.000 Abonnenten, was sich aber nicht unbedingt auf ihr Sozialleben auswirkt. Freunde hat sie keine. Margot machte bis vor kurzem Social Media (oder zumindest Kommunikation, das wird nicht ganz klar) für eine Buchhaltungssoftware-Firma. Bis sie gefeuert wurde, weil sie “was gemeines” über den CEO getwittert hatte – versehentlich über den Firmenaccount. Es kommt es zu einer Wette zwischen den Schwestern: Margot muss einen eigenen Fitness-Channel starten und mindestens 1.000 Abonnenten finden und Lily mindestens drei echte Freunde – keine Fans, keine Typen, die mit ihr ins Bett wollen.

Kein aufdringliches Product-Placement

Die ersten beiden Episoden dauern 8 1/2 und 6 1/2 Minuten, sind wirklich kurzweilig und – wie schon am Anfang geschrieben – durchaus amüsant. Das Product-Placement ist sichtbar (warum auch nicht), aber nicht aufdringlich. Natürlich tragen die Darsteller Nike-Sportklamotten (aber nicht ständig) und natürlich gibt es auch mal eine Szene, in der der Nike-Schuh mit dem Swoosh “ganz zufällig” plötzlich ziemlich groß im Bild gezeigt wird. Aber ich finde, dass die Gratwanderung trotzdem sehr gut gelungen ist. Und, nicht nur mich scheint es zu amüsieren: Die erste Folge hat inzwischen schon über fünf Millionen Aufrufe.

Kampagnenseite mit den Outfits und Trainingstipps

Hinter der Serie stecken laut Horizont Alfonso Gomez-Rejon (war mal mit “American Horror Story” für den Emmy nominiert), Tricia Brock, die schon unter anderem bei “The Walking Dead”, “Grey’s Anatomy” oder “Breaking Bad” Regie führte, und Wieden + Kennedy Portland, die Lead-Agentur von Nike. Jede Woche wird eine Folge veröffentlicht (Start war der 01. Februar) und neben der Serie gibt es eine eigene Kampagnenseiten, auf der die entsprechenden Outfits vorgestellt und natürlich auch gleich verkauft werden. Zusätzlich gibt es noch ein bisschen Content drum herum, wie Workout- und Motivationstipps.

Screenshot Nike Better For It

Auf der Kampagnenseite gibt es Trainingstipps, Hinweise auf die Nike+ App und natürlich Nike-Klamotten zum Shoppen.

Warum nicht mal Budget umschichten?

Eine Runde Sache, was Content-Marketing angeht. Die Serie ist gut produziert, kurzweilig, amüsant und macht Lust weiterzuschauen. Und hey, dabei bin ich gar nicht mal die Zielgruppe. Was natürlich wieder problematisch für die Conversions von Nike ist – weil kaufen werde ich mir von den Outfits eher keins (aber immerhin erzähl ich euch davon). 😉

Natürlich steckt da einiges an Kohle hinter. Und natürlich kann sich das nicht jeder leisten. Wer hat schon so riesige Budgets wie ein Welt-Konzern wie Nike? Aber hey, vielleicht wagt man sich ja auch einfach mal, ein Jahr auf einen neuen Werbespot zu verzichten und das Geld dafür eher in so etwas zu stecken? Wäre mal an der Zeit. Wer schaut denn heutzutage noch aufmerksam Werbeblocks?

Screenshot Nike Women Better for it

Am Ende soll es ja zu Conversions führen: Die Outfits gibt’s natürlich zu kaufen.

 

Geschichten um das Produkt herum erzählen

So oder so ist ein schönes Beispiel, das zeigt, wo es hingehen kann. Wie man Geschichten rund um sein Produkt erzählen kann, das Produkt interessant machen kann ohne groß das Produkt selbst anzupreisen. Das einzige, was sich von außen leider schlecht beantworten lässt, ist die Frage, ob die Kampagne am Ende funktioniert hat – die Zahlen muss Nike am Ende lesen und mit den gesetzten Zielen vergleichen.

 

Links zur Kampagne:

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Margot vs Lily – Content-Marketing Best Practice von Nike Women

Update: Leider war es für Nike scheinbar keine nachhaltige Kampagne. Sowohl die Videos, als auch die Kampagnen-Seiten sind inzwischen wieder verschwunden, so dass die Links im folgenden Text nicht mehr funktionieren bzw. auf allgemeine Nike Women Seiten führen. Die erste Folge der Mini-Serie ist bei YouTube von jemand hochgeladen worden. So sieht man immerhin die noch als Anschauungsmaterial – für den Rest müssen meine zwei Screenshots reichen. Hätte sicher mehr und nachhaltig daraus gemacht werden können, aber scheinbar hat es nicht so für Nike funktioniert, wie sie sich das vorgestellt haben.


Ich bin beim Horizont über die Kampagne “Better for it” von Nike Women gestolpert. Besser gesagt auf die kleine YouTube-Serie “Margot vs Lily“. Mit dieser durchaus amüsanten Serie, will Nike seine Verkaufszahlen im Frauensegment steigern und geht gleich dort auf Kundenfang, wo sich die jungen Frauen eh zum Großteil aufhalten: Auf YouTube.

Im Mittelpunkt steht eine Wette zwischen zwei ungleichen Schwestern

In “Margot vs Lily” geht es um zwei ungleiche Schwestern. Nicht nur, was das Aussehen angeht, sondern auch Soziales Leben und die natürlich vor allem die Sportlichkeit. Lily betreibt einen eigenen YouTube-Fitness-Kanal mit knapp 1.000.000 Abonnenten, was sich aber nicht unbedingt auf ihr Sozialleben auswirkt. Freunde hat sie keine. Margot machte bis vor kurzem Social Media (oder zumindest Kommunikation, das wird nicht ganz klar) für eine Buchhaltungssoftware-Firma. Bis sie gefeuert wurde, weil sie “was gemeines” über den CEO getwittert hatte – versehentlich über den Firmenaccount. Es kommt es zu einer Wette zwischen den Schwestern: Margot muss einen eigenen Fitness-Channel starten und mindestens 1.000 Abonnenten finden und Lily mindestens drei echte Freunde – keine Fans, keine Typen, die mit ihr ins Bett wollen.

Kein aufdringliches Product-Placement

Die ersten beiden Episoden dauern 8 1/2 und 6 1/2 Minuten, sind wirklich kurzweilig und – wie schon am Anfang geschrieben – durchaus amüsant. Das Product-Placement ist sichtbar (warum auch nicht), aber nicht aufdringlich. Natürlich tragen die Darsteller Nike-Sportklamotten (aber nicht ständig) und natürlich gibt es auch mal eine Szene, in der der Nike-Schuh mit dem Swoosh “ganz zufällig” plötzlich ziemlich groß im Bild gezeigt wird. Aber ich finde, dass die Gratwanderung trotzdem sehr gut gelungen ist. Und, nicht nur mich scheint es zu amüsieren: Die erste Folge hat inzwischen schon über fünf Millionen Aufrufe.

Kampagnenseite mit den Outfits und Trainingstipps

Hinter der Serie stecken laut Horizont Alfonso Gomez-Rejon (war mal mit “American Horror Story” für den Emmy nominiert), Tricia Brock, die schon unter anderem bei “The Walking Dead”, “Grey’s Anatomy” oder “Breaking Bad” Regie führte, und Wieden + Kennedy Portland, die Lead-Agentur von Nike. Jede Woche wird eine Folge veröffentlicht (Start war der 01. Februar) und neben der Serie gibt es eine eigene Kampagnenseiten, auf der die entsprechenden Outfits vorgestellt und natürlich auch gleich verkauft werden. Zusätzlich gibt es noch ein bisschen Content drum herum, wie Workout- und Motivationstipps.

Screenshot Nike Better For It

Auf der Kampagnenseite gibt es Trainingstipps und natürlich auch die Outfits aus den Episoden.

Warum nicht mal Budget umschichten?

Eine Runde Sache, was Content-Marketing angeht. Die Serie ist gut produziert, kurzweilig, amüsant und macht Lust weiterzuschauen. Und hey, dabei bin ich gar nicht mal die Zielgruppe. Was natürlich wieder problematisch für die Conversions von Nike ist – weil kaufen werde ich mir von den Outfits eher keins (aber immerhin erzähl ich euch davon). 😉

Natürlich steckt da einiges an Kohle hinter. Und natürlich kann sich das nicht jeder leisten. Wer hat schon so riesige Budgets wie ein Welt-Konzern wie Nike? Aber hey, vielleicht wagt man sich ja auch einfach mal, ein Jahr auf einen neuen Werbespot zu verzichten und das Geld dafür eher in so etwas zu stecken? Wäre mal an der Zeit. Wer schaut denn heutzutage noch aufmerksam Werbeblocks?

Screenshot Nike Women Better for it

Am Ende soll es ja zu Conversions führen: Die Outfits gibt’s natürlich zu kaufen.

Geschichten um das Produkt herum erzählen

So oder so ist ein schönes Beispiel, das zeigt, wo es hingehen kann. Wie man Geschichten rund um sein Produkt erzählen kann, das Produkt interessant machen kann ohne groß das Produkt selbst anzupreisen. Das einzige, was sich von außen leider schlecht beantworten lässt, ist die Frage, ob die Kampagne am Ende funktioniert hat – die Zahlen muss Nike am Ende lesen und mit den gesetzten Zielen vergleichen.

Links zur Kampagne:

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January 29 2016

Neuer Satelliten-Terminal am Flughafen München

Am 26.04.16 eröffnet der neue Satelliten-Terminal am Flughafen München. Zur Zeit wird daran noch kräftig gebaut und darin kräftig geprobt. Denn wenn er erst mal eröffnet ist, sollten die Arbeitsabläufe der Mitarbeiter passen und die Passagiere sich zurecht finden. Damit unter einigermaßen reellen Bedingungen geübt werden kann, laufen an bestimmten Tagen nicht nur Mitarbeiter über die Baustelle, sondern auch Probepassagiere.

Bei so einem “Probebetrieb” dürften am letzten Dienstag neben der Presse auch ein paar Blogger auf Einladung des Flughafen Münchens teilnehmen. Während die Probepassagiere nicht filmen oder fotografieren dürften, liefen bei uns die Akkus heiß. Wirklich spannend, einmal hinter die Kulissen zu schauen. Und wann hat man schon mal die Gelegenheit an einem Flughafen im Sicherheitsbereich hin und her zu marschieren?

Vor dem Lufthansa CheckIn Schalter

Leider nur “gespielt”: Check-In zum Flug LH4302 nach Chicago.

Der neue Satelliten-Terminal ist nötig geworden, weil immer mehr Passagiere über den Münchner Flughafen fliegen. Die Lufthansa sieht München außerdem als zweiten Hub nach Frankfurt (wer braucht schon BER?). Am neuen Terminal können alle Flugzeuge direkt bestiegen werden, die lästigen Busfahrten entfallen. Ein wirklicher Fortschritt. Verbunden wird er übrigens mit einer Art U-Bahn, die vom Terminal 2 rüber fahren wird (die war aber leider noch nicht fertig).

Was mir neben den Blick hinter die Kulissen noch sehr gut gefallen hat, war, wie der Flughafen München mit dem Content umgegangen ist, der von uns Social Media Fuzzis produziert wurde. So stellt man sich eine gute Zusammenarbeit zwischen Bloggern und Unternemen/Veranstalter vor. Nicht nur, dass es extra eine Ansprechperson für uns gab, die uns begleitete, sondern auch das “drumherum” passte. Im Vorhinein wurden wir schon per Twitter “angekündigt”, unsere Tweets, Bilder und Videos geteilt, auf die Snaps hingewiesen und natürlich ganz normal über die Kanäle kommuniziert. Im Gegensatz zur Lufthansa übrigens, die gemeinsam mit dem Flughafen den Terminal baut.

Und da ich ja derzeit ein großer Fan von Snapchat bin, habe ich natürlich meinen Tag am Flughafen MUC mit Snaps festgehalten. Vielleicht waren es ein paar Snaps zu viel (ihr seht selbst, die Story ist letztendlich 7 1/2 Minuten lang), aber ich bin ja noch am Ausprobieren, was man damit so alles anstellen kann. Letztendlich haben über 50 % meiner Follower die Story bis zum letzten Snap gesehen und ich habe durchaus ein paar neue Follower dazu gewonnen – auch, weil es von anderen Snapchattern “Anschau-Empfehlungen” für meine Story gab.

Noch ein paar mehr Fakten und was sonst noch so beim Probebetrieb passiert ist, findet ihr übrigens beim fernwehblog und noch mehr Fotos hat der Götz auf Flickr gepackt.

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Neuer Satelliten-Terminal am Flughafen München

Am 26.04.16 eröffnet der neue Satelliten-Terminal am Flughafen München. Zur Zeit wird daran noch kräftig gebaut und darin kräftig geprobt. Denn wenn er erst mal eröffnet ist, sollten die Arbeitsabläufe der Mitarbeiter passen und die Passagiere sich zurecht finden. Damit unter einigermaßen reellen Bedingungen geübt werden kann, laufen an bestimmten Tagen nicht nur Mitarbeiter über die Baustelle, sondern auch Probepassagiere.

Ein Blick hinter die Kulissen

Bei so einem “Probebetrieb” dürften am letzten Dienstag neben der Presse auch ein paar Blogger auf Einladung des Flughafen Münchens teilnehmen. Während die Probepassagiere nicht filmen oder fotografieren dürften, liefen bei uns die Akkus heiß. Wirklich spannend, einmal hinter die Kulissen zu schauen. Und wann hat man schon mal die Gelegenheit an einem Flughafen im Sicherheitsbereich hin und her zu marschieren?

Jochen am Check-In-Schalter der Lufthansa

Leider nur zu Testzwecken: Mein Check-In Richtung Chicago.

Immer mehr Menschen fliegen über MUC

Der neue Satelliten-Terminal ist nötig geworden, weil immer mehr Passagiere über den Münchner Flughafen fliegen. Die Lufthansa sieht München außerdem als zweiten Hub nach Frankfurt (wer braucht schon BER?). Am neuen Terminal können alle Flugzeuge direkt bestiegen werden, die lästigen Busfahrten entfallen. Ein wirklicher Fortschritt. Verbunden wird er übrigens mit einer Art U-Bahn, die vom Terminal 2 rüber fahren wird (die war aber leider noch nicht fertig).

Gute Influencer Relations

Was mir neben den Blick hinter die Kulissen noch sehr gut gefallen hat, war, wie der Flughafen München mit dem Content umgegangen ist, der von uns Social Media Fuzzis produziert wurde. So stellt man sich eine gute Zusammenarbeit zwischen Bloggern und Unternemen/Veranstalter vor. Nicht nur, dass es extra eine Ansprechperson für uns gab, die uns begleitete, sondern auch das “drumherum” passte. Im Vorhinein wurden wir schon per Twitter “angekündigt”, unsere Tweets, Bilder und Videos geteilt, auf die Snaps hingewiesen und natürlich ganz normal über die Kanäle kommuniziert. Im Gegensatz zur Lufthansa übrigens, die gemeinsam mit dem Flughafen den Terminal baut.

Ihr snapt, ich geh hin vom Flughafen MUC

Und da ich ja derzeit ein großer Fan von Snapchat bin, habe ich natürlich meinen Tag am Flughafen MUC mit Snaps festgehalten. Vielleicht waren es ein paar Snaps zu viel (ihr seht selbst, die Story ist letztendlich 7 1/2 Minuten lang), aber ich bin ja noch am Ausprobieren, was man damit so alles anstellen kann. Letztendlich haben über 50 % meiner Follower die Story bis zum letzten Snap gesehen und ich habe durchaus ein paar neue Follower dazu gewonnen – auch, weil es von anderen Snapchattern “Anschau-Empfehlungen” für meine Story gab.


Noch ein paar mehr Fakten und was sonst noch so beim Probebetrieb passiert ist, findet ihr übrigens beim fernwehblog und noch mehr Fotos hat der Götz auf Flickr gepackt.

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January 25 2016

“Ich finde, es ist ein cooler Weg Momente zu teilen” – was ein Teenager von #Snapchat hält

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich etwas intensiver mit Snapchat. Erst eher “undercover” und seit Sommer letzten Jahres auch “offiziell”. Snapchat ist im Moment das Netzwerk, dem am meisten Potential zugeschrieben wird, dem großen Facebook ans Bein zu pinkeln.

Nicht umsonst hatte Mark Zuckerberg schon vor einiger Zeit den beiden Gründern 3 Milliarden Dollar geboten, um das Netzwerk (wie zum Beispiel Whatsapp) unter das Facebook-Dach zu holen. Sie lehnten ab. Die Eier muss man erst mal haben. Ich glaube, ich würde längst auf den Antillen chillen.

Snapchat ist (noch) ein sehr junges Netzwerk. Im zweiten Quartal 2015 waren laut Statista über 50 Prozent der Nutzer 16 bis 24 Jahre und über 30 Prozent 25 bis 34 Jahre alt. Doch die ältere Altersgruppe wächst. Vor allem in den USA.

Pro Tag werden von 100 Millionen täglich aktiven Nutzern über sechs Milliarden Videos geschaut und pro Sekunde mehr als 20.000 Fotos geteilt. Nur zum Vergleich: Bei Facebook sind es bei einer Milliarde täglichen Nutzern acht Milliarden Views. Wer noch mehr Zahlen haben will, schaut einfach mal entweder bei Björn oder DMR vorbei.

Da ich ja nun nicht mehr ganz zur Haupt-Nutzergruppe zähle (die 24 hab ich leider schon ein oder zwei Tage hinter mir) und euch viel über die Nutzung von Snapchat erzählen könnte, habe ich mir gedacht, ich frage mal jemanden aus der Kerngruppe.

Flo heißt bei Snapchat “fg6scl”, ist 17 und ich habe ihn letztes Jahr bei der Social Media Begleitung des Weltcups in Saalbach kennengelernt. Da snappte er schon fleißig, wo wir “alten” noch twitterten oder instagram-Bilder schossen.

Was hält die Kerngruppe von Snapchat? Wie nutzt sie das Tool? Das und mehr habe ich ihn jetzt einfach mal gefragt.

Snapcode Flo

Wer bei Snapchat ist, braucht nur den Snapcode zu scannen…

 

Seit wann bist du bei Snapchat?

Ich nutze es seit etwa 2 Jahren.

Wie bist du auf Snapchat aufmerksam geworden?

Einige meiner Freunde haben es schon vor mir genutzt, darum wollte ich es auch mal ausprobieren. Da ich es seit 2 Jahren nutze, hat es mir anscheinend gefallen. 😉

Was ist das besondere daran?

Sehr cool finde ich das Format mit der maximalen Anzeigedauer von 10 Sekunden. Das macht es auf jeden Fall amüsanter, weil man sich auch mal traut humorvolle Fotos zu versenden ohne dass sie irgendwo gespeichert sind. Zumindest nicht bei den Snappartnern.

Wofür nutzt du Snapchat hauptsächlich?

Grundsätzlich um lustige Sachen, die ich irgendwo sehe, mit meinen Freunden zu teilen. Wenn mir langweilig ist, schaue ich mir gerne die Stories durch, da ist auch oft was zum Schmunzeln dabei.

Wie oft nutzt du es?

Täglich.

Wie wird es in deinem Freundeskreis genutzt?

In erster Linie wird es genutzt um anderen zu zeigen wo man gerade ist oder was man gerade lustiges macht. Andernfalls als Zeitvertreib bei extremer Langeweile, in der Schule zum Beispiel. 😉

Warum sollten noch viel mehr Menschen es nutzen?

Ich finde es ist einfach ein cooler Weg Momente zu teilen. Klar, das geht bei Facebook, Twitter und Co natürlich auch, aber das Format mit der Anzeigedauer von maximal 10 Sekunden macht’s irgendwie ein weniger interessanter.

Folgst du eher vielen oder ausgesuchten Nutzern?

Grundsätzlich adde ich keine Nutzer, die ich nicht zumindest vom Sehen kenne, dennoch habe ich eigentlich sehr viele Kontakte auf Snapchat. Etwa 140.

Wem sollte man unbedingt folgen und warum?

Ein ganz heißer Tipp ist die NFL (@NFL), also die National Football League. Hier bekommt man an jedem Spieltag einen Einblick hinter die Kulissen eines Footballspiels. Auch die Spieler selbst stellen dort gelegentlich Snaps rein.

David Alaba (@da_twentyseven) ist auch ein Muss. Lachgarantie!

Vitaly Zdorovetskiy (@vitalyzdtv) ist auch ein guter Vorschlag. Das ist der Herr, der 2014 beim WM-Finale den Flitzer gemacht hat. 😉

Was fehlt dir bei Snapchat?

Ein wenig mehr Sicherheit bzw. Datenschutz wäre top. Screenshots sollten so gut es geht vermieden werden können.

Was würdest du von einem Unternehmen erwarten, das auf Snapchat ist?

Werbung ist ein No Go. Ein Unternehmen sollte einen Blick hinter die Kulissen gewähren und zeigen wie gearbeitet wird. Gelegentliche Giveaways oder ähnliches finde ich auch cool.

Was sollte ein Account im Allgemeinen bieten, damit du ihm folgen würdest?

Sobald er mich zum Lachen bringt, hat ein Account schon gewonnen.

Danke für das Interview!

 

Wer noch ein paar Accounts zum Folgen sucht: Schaut doch zum Beispiel mal bei Snapchat.codes oder auch in der Snapchat Marketing Gruppe bei Facebook vorbei.

Welche Snapchat-Accounts sind für euch ein absolutes Muss? Hinterlasst mir einen Kommentar oder snapt mir eure Lieblingsaccounts – gerne auch mit euren eigenen.

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“Ich finde, es ist ein cooler Weg Momente zu teilen” – was ein Teenager von #Snapchat hält

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich etwas intensiver mit Snapchat. Erst eher “undercover” und seit Sommer letzten Jahres auch “offiziell”. Snapchat ist im Moment das Netzwerk, dem am meisten Potential zugeschrieben wird, dem großen Facebook ans Bein zu pinkeln.

Nicht umsonst hatte Mark Zuckerberg schon vor einiger Zeit den beiden Gründern 3 Milliarden Dollar geboten, um das Netzwerk (wie zum Beispiel Whatsapp) unter das Facebook-Dach zu holen. Sie lehnten ab. Die Eier muss man erst mal haben. Ich glaube, ich würde längst auf den Antillen chillen.

Snapchat ist (noch) ein sehr junges Netzwerk. Im zweiten Quartal 2015 waren laut Statista über 50 Prozent der Nutzer 16 bis 24 Jahre und über 30 Prozent 25 bis 34 Jahre alt. Doch die ältere Altersgruppe wächst. Vor allem in den USA.

Pro Tag werden von 100 Millionen täglich aktiven Nutzern über sechs Milliarden Videos geschaut und pro Sekunde mehr als 20.000 Fotos geteilt. Nur zum Vergleich: Bei Facebook sind es bei einer Milliarde täglichen Nutzern acht Milliarden Views. Wer noch mehr Zahlen haben will, schaut einfach mal entweder bei Björn oder DMR vorbei.

Da ich ja nun nicht mehr ganz zur Haupt-Nutzergruppe zähle (die 24 hab ich leider schon ein oder zwei Tage hinter mir) und euch viel über die Nutzung von Snapchat erzählen könnte, habe ich mir gedacht, ich frage mal jemanden aus der Kerngruppe.

Flo heißt bei Snapchat “fg6scl”, ist 17 und ich habe ihn letztes Jahr bei der Social Media Begleitung des Weltcups in Saalbach kennengelernt. Da snappte er schon fleißig, wo wir “alten” noch twitterten oder instagram-Bilder schossen.

Was hält die Kerngruppe von Snapchat? Wie nutzt sie das Tool? Das und mehr habe ich ihn jetzt einfach mal gefragt.

Snapcode Flo

Wer bei Snapchat ist, braucht nur den Snapcode zu scannen…

Seit wann bist du bei Snapchat?

Ich nutze es seit etwa 2 Jahren.

Wie bist du auf Snapchat aufmerksam geworden?

Einige meiner Freunde haben es schon vor mir genutzt, darum wollte ich es auch mal ausprobieren. Da ich es seit 2 Jahren nutze, hat es mir anscheinend gefallen. 😉

Was ist das besondere daran?

Sehr cool finde ich das Format mit der maximalen Anzeigedauer von 10 Sekunden. Das macht es auf jeden Fall amüsanter, weil man sich auch mal traut humorvolle Fotos zu versenden ohne dass sie irgendwo gespeichert sind. Zumindest nicht bei den Snappartnern.

Wofür nutzt du Snapchat hauptsächlich?

Grundsätzlich um lustige Sachen, die ich irgendwo sehe, mit meinen Freunden zu teilen. Wenn mir langweilig ist, schaue ich mir gerne die Stories durch, da ist auch oft was zum Schmunzeln dabei.

Wie oft nutzt du es?

Täglich.

Wie wird es in deinem Freundeskreis genutzt?

In erster Linie wird es genutzt um anderen zu zeigen wo man gerade ist oder was man gerade lustiges macht. Andernfalls als Zeitvertreib bei extremer Langeweile, in der Schule zum Beispiel. 😉

Warum sollten noch viel mehr Menschen es nutzen?

Ich finde es ist einfach ein cooler Weg Momente zu teilen. Klar, das geht bei Facebook, Twitter und Co natürlich auch, aber das Format mit der Anzeigedauer von maximal 10 Sekunden macht’s irgendwie ein weniger interessanter.

Folgst du eher vielen oder ausgesuchten Nutzern?

Grundsätzlich adde ich keine Nutzer, die ich nicht zumindest vom Sehen kenne, dennoch habe ich eigentlich sehr viele Kontakte auf Snapchat. Etwa 140.

Wem sollte man unbedingt folgen und warum?

Ein ganz heißer Tipp ist die NFL (@NFL), also die National Football League. Hier bekommt man an jedem Spieltag einen Einblick hinter die Kulissen eines Footballspiels. Auch die Spieler selbst stellen dort gelegentlich Snaps rein.

David Alaba (@da_twentyseven) ist auch ein Muss. Lachgarantie!

Vitaly Zdorovetskiy (@vitalyzdtv) ist auch ein guter Vorschlag. Das ist der Herr, der 2014 beim WM-Finale den Flitzer gemacht hat. 😉

Was fehlt dir bei Snapchat?

Ein wenig mehr Sicherheit bzw. Datenschutz wäre top. Screenshots sollten so gut es geht vermieden werden können.

Was würdest du von einem Unternehmen erwarten, das auf Snapchat ist?

Werbung ist ein No Go. Ein Unternehmen sollte einen Blick hinter die Kulissen gewähren und zeigen wie gearbeitet wird. Gelegentliche Giveaways oder ähnliches finde ich auch cool.

Was sollte ein Account im Allgemeinen bieten, damit du ihm folgen würdest?

Sobald er mich zum Lachen bringt, hat ein Account schon gewonnen.

Danke für das Interview!

Wer noch ein paar Accounts zum Folgen sucht: Schaut doch zum Beispiel mal bei Snapchat.codes oder auch in der Snapchat Marketing Gruppe bei Facebook vorbei.

Welche Snapchat-Accounts sind für euch ein absolutes Muss? Hinterlasst mir einen Kommentar oder snapt mir eure Lieblingsaccounts – gerne auch mit euren eigenen.

The post “Ich finde, es ist ein cooler Weg Momente zu teilen” – was ein Teenager von #Snapchat hält appeared first on schneeengel.

July 10 2015

#boarding 4 #muddastadt - macht euch bereit! :) #ab8515 #airberlin #salzburg #sbg #szg #boardingselfie
via Instagram ift.tt/1HjYpKF July 10, 2015 at 02:52PM
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