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Warum Schleichwerbung scheiße ist und Lügner stinken

Immer häufiger trifft man in letzter Zeit auf Influencer, die einen  Test, einen Urlaubsbericht o.ä. mit den Worten, “Ich bin dafür nicht bezahlt worden”, beginnen. So weit sind wir also schon gekommen? Dabei gibt es keine Kennzeichnungspflicht für unbezahlte Artikel, aber die ganzen schwarzen Schafe treiben die Ehrlichen mit vermehrter (und offensichtlicher) Schleichwerbung immer mehr in die Ecke.

Das Gefühl, sich rechtfertigen zu müssen

Als ich meinen letzten Artikel über meine neuen Kopfhörer geschrieben habe, hatte ich auch kurz den Gedanken, ob ich jetzt einen Disclaimer schreiben müsse, dass ich die Dinger selbst bezahlt habe, weder das Produkt bekommen habe, noch Geld für den Artikel. Schwachsinn. Muss ich nicht. Aber trotzdem hat man das Gefühl, man müsse sich rechtfertigen. Beweisen, dass der Artikel echt, ehrlich und authentisch und nicht gekauft ist.

Produktbild Marshall MID Bluetooth

Selbst bezahlt. Keine Schleichwerbung.

Schuld sind Firmen, Agenturen und Blogger

Schuld daran sind auf der einen Seite Firmen, die ungekennzeichnete Kooperationen – Schleichwerbung (Danke Thomas für die ausführliche Erklärung) – verlangen, Agenturen, die solche Angebote weiterverbreiten bzw. für diese Firmen arbeiten, und auf der anderen Seite Blogger, die solche Kooperationen eingehen. Ich will jetzt gar nicht näher auf “Follow-/No-Follow-Links” eingehen, das ist schon wieder ein eigenes, durchaus umstrittenes Thema.

Die Glaubwürdigkeit bleibt auf der Strecke

Davon abgesehen, dass Abmahnungen riskiert werden (wobei größere Unternehmen dafür oft eine Kriegskasse haben und mir bis jetzt noch keine Abmahnungen von Blogs im Bezug auf Schleichwerbung bekannt sind), wird hier etwas ganz anderes aufs Spiel gesetzt: Die Glaubwürdigkeit. Und zwar nicht die von den Unternehmen oder Agenturen, sondern die von der Blogosphäre.

Blogs sind Mainstream geworden

Blogs waren mal etwas Besonderes. Eine neue Art von Medien. Ein Medium, bei der Menschen über das schrieben, was sie interessierte (oder halt auch einfach nur Tagebuch führten). Nicht über das, was ein Verlag gerne geschrieben haben wollte. Nicht über das, was eine Hand voll Gatekeeper für interessant und berichtenswert empfand. Nicht über das, was möglichst viele Likes bekam. Ja, Medien entwickeln sich weiter. Blogs sind inzwischen Mainstream geworden (und die Jagd nach Likes wohl legitim geworden). Früher lachte man über “diese Blogger, die eh nur ihren Frust in dieses Internetz rein schreiben”. Heute können Blogs bei Kommunikationsverantwortlichen durchaus ein flaues Gefühl in der Magengegend auslösen.

Ist das jetzt Schleichwerbung oder nicht?

Das ist möglich, weil Blogs als glaubwürdig, echt und ehrlich gelten oder zumindest galten. Immer mehr Influencer arbeiten aber kräftig daran, dieses Image zu untergraben. Wie oft erwische ich mich selbst dabei, wenn ich einen Blog-Beitrag lese, ein YouTube-Video oder Instagram-Bild sehe, darüber nachzudenken, ob das jetzt Schleichwerbung ist oder doch nur Zufall? Manchmal ist es offensichtlich, zu überschwänglich sind die Beiträge (natürlich darf man von Produkten auch so sehr begeistert sein, aber ihr wisst, was ich meine). Manchmal bleibt ein fader Beigeschmack – und das sollte eigentlich nicht sein.

Herzensangelenheit - keine Schleichwerbung.

Herzensangelenheit – keine Schleichwerbung.

Echte Kennzeichnung, keine versteckte

Und wenn ich von Kennzeichnung bei bezahlten Beiträgen rede, dann meine ich ehrliche, echte – sichtbare – Kennzeichnung. Kein Sätzchen am Ende des Artikels a la “In Kooperation mit XY”. Kein versteckter Hinweis “#Werbung” irgendwo zwischen 35 Hashtags. Schon im Titel sollte erkennbar sein, dass es sich hier um eine Werbung handelt. Schon der erste Hashtag bei einem Instagram-Foto sollte “#Werbung” sein.

Mit Schleichwerbung verarscht ihr eure Leser

Seid doch einfach ehrlich zu euren Lesern. Wenn ihr ihr seid und der Beitrag gut ist, warum sollte ich ihn dann nicht trotzdem lesen? Ich spreche im Vorhinein niemanden ab, nur weil der Beitrag bezahlt wurde, nicht trotzdem die eigene Meinung zu vertreten zu können. Wenn ihr ehrlich seid, können sich die Leser eine eigene Meinung über euch und den Artikel bilden. Sie können das Geschriebene einordnen. Ja, vielleicht relativieren sie den Inhalt auch etwas. Aber sie werden euch vertrauen, dass ihr nur für etwas euren Namen hergebt, hinter dem ihr stehen könnt. Was sie nicht machen können, wenn ihr Schleichwerbung macht. Denn dann verarscht ihr sie.

Schleichwerbung konsequent ablehnen

Und die Unternehmen? Die machen sich mit solchen Praktiken auf kurz oder lang einfach ihre neuen Reichweiten-Lieferanten kaputt. Unglaubwürdige Influencer bringen ihnen nämlich nichts mehr. Da in vielen Unternehmen die Digitalisierung im Kopf gerade erst zaghaft anfängt, wird es immer wieder PR- oder Marketing-Menschen geben, die mit Schleichwerbung um die Ecke kommen. Es liegt an uns Bloggern, diese Angebote konsequent abzulehnen, wenn wir nicht wollen, dass unsere Glaubwürdigkeit weiter leidet.

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March 08 2017

Marshall MID Bluetooth Kopfhörer im Test

Meine iPhone-Kopfhörer haben schon vor einiger Zeit das Zeitliche gesegnet und dabei nutze ich den 40 minütigen Weg zur Arbeit gern, um mir die Zeit mit Hörbüchern zu vertreiben oder während der Arbeit oder bei Spaziergängen (Pokemonjagd) durch die Hood Musik zu hören. Ich wollte keine Kabel gebundenen Kopfhörer mehr. Dadurch, dass ich das iPhone meistens in der Hosentasche stecken habe, geht vor die “Verkleidung” vom Klinkenstecker viel zu schnell kaputt und schon kommen die ersten Wackelkontakte. Bluetooth sollte es schon sein. Und guten, satten Sound wollte ich natürlich.

Deutlich günstiger als die Beats Solo

Nach ein wenig Recherche im Netz fiel meine Wahl auf die Marshall Mid Bluetooth [Affiliate Link]. Marshall, ein Name, den ich mit Musik und guten Ton in Verbindung brachte. Die Kritiken, die ich zu lesen bekam, bestätigten den Eindruck. Preislich liegen die Kopfhörer bei rund 150 Euro – deutlich günstiger als die bis jetzt von mir favorisierten Beats (ja, ich war schon immer ein typisches Marketingopfer). Also schlug ich zu und ich wurde (bis jetzt) nicht enttäuscht.

On-Ear-Modell mit lässiger Optik

Bei den  Marshall MID Kopfhörern handelt es sich um klassische “On-Ear”-Modelle, also welche, die auf den Ohren liegen und sie nicht umschließen (“Over-Ear”) oder in ihnen stecken (“In-Ear”). Die Optik entspricht meinem Bild von Marshall, etwas rockig, klassisch und hochwertig. Ohrmuscheln außen in Lederoptik, innen in Leder, genauso wie der Bügel. Dazu offene, sichtbare Nähte und ein paar goldene Applikationen, wie zum Beispiel der Steuerungsknopf – auf den ich später noch eingehen werde – oder auch die Klinkenstecker des mitgelieferten, optionalen Audiokabels. Also deutlich angenehmer als der Plastik-Look bei Beats.

Produktbild Marshall MID Bluetooth

Den Marshall MID Bluetooth gibt es für rund 150 Euro.

Guter Tragekomfort, wenn auch nicht ganz druckfrei

Kommen wir zum Tragekomfort: Der Bügel lässt sich selbstverständlich auf verschiedene Kopfgrößen einstellen, für mich bzw. meine Kopfgröße passt er perfekt – auch mit Cap. Aber das ist natürlich subjektiv, da möchte ich keine Allgemeine Empfehlung aussprechen. Auch mit meiner Brille gibt es kein Problem. Nach stundenlangem Tragen gibt es schon ein leichtes, aber kein unangenehmes Drücken – ich weiß nicht, ob es wirklich “druckfreie” Kopfhörer gibt.

Satte Bässe und vernünftige Höhen

Die Marshal MID geben einen wirklich guten Klang ab. Die Bässe werden sehr schön und satt wiedergegeben und die Höhen kommen so rüber, wie sie sollen. Das gilt sowohl für die Übertragung via Bluetooth, als natürlich auch über die Wiedergabe per Kabel. Auch wenn es natürlich von Marshall den “Warnhinweis” gibt, dass per Bluetooth eine schlechtere Soundqualität übertragen wird. Bin gespannt, wer diesen Unterschied wirklich hören könnte. Dazu kommt, dass die On-Ear-Kopfhörer durch ihre Machart auch die Umgebungsgeräusche ein wenig dämmen/filtern, was noch einmal zum Klangerlebnis beiträgt.

Einfache Bedienung über kleinen Kopf an der Ohrmuschel

Bedient wird der Kopfhörer über den kleinen, vorhin schon angesprochenen, goldenen Knopf. Der lässt sich rauf, runter, nach rechts, nach links und natürlich rein drücken. Darüber werden sowohl Lautstärke und Songs gesteuert (rauf = lauter, runter = leiser, links = Song zurück, rechts = nächster Song), als auch Bluetooth, an/aus und Telefonfunktion (drücken in verschiedenen Kombinationen – klingt jetzt vielleicht komplizierter, als es wirklich ist). Ja, telefonieren kann man mit den Marshal MID auch sehr gut – sowohl kabellos, als auch über Kabel. Auch wenn das auf der Straße irgendwie noch bescheuerter wirkt, als sowieso schon mit Headset.

Detailbild Ohrmuscheln Marshall MID Bluetooth

Über den kleinen, goldenen Knopf an der linken Ohrmuschel wird der Kopfhörer bedient.

30 Stunden Akkulaufzeit

Der Akku soll laut Hersteller über 30 Stunden halten. Ich habe die Zeit nicht mitgestoppt, aber nach einer Woche in Betrieb mussten die Dinger noch nicht wieder an den Strom. Und selbst wenn, ist der Akku (über das mitgelieferte Micro-USB-Kabel) nach so gut einer Stunde wieder geladen. Und wenn selbst dafür keine Zeit (oder Steckdose in der Nähe) sein sollte, geht es auch ohne Akku über das 3,5 mm Kabel.

 

Fazit:

Der Marshall MID Bluetooth ist sein Geld auf jeden Fall wert. Wer auf ein “B” oder “Bose” verzichten kann (wer ein “Marshall” cool genug findet) und einen alltagstauglichen, hochwertigen Kopfhörer mit lässiger Optik, gutem Sound, Tragekomfort und einfacher Bedienung sucht, der ist beim Marshall genau richtig. Laut Hersteller kostet der Spaß 199 Euro, bei amazon hab ich allerdings nur 150 Euro bezahlt: Marshall Mid Bluetooth [Affiliate Link].

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March 07 2017

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