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September 06 2017

Viel Kampagnen-Denke, wenig Strategie? Rückblick zum Castlecamp 2017

Es ist für mich das Highlight des Barcamp-Jahres und definitiv eines der schönsten Barcamps im deutschsprachigen Raum: Das Castlecamp auf der Burg Kaprun. Allein die Location macht sehr viel aus und das Herzblut und die Mühe, die in die Organisation gesteckt werden (großer Dank an Rainer und das komplette Orga-Team).

Ein Wochenende im Jahr geht’s auf der Burg rund um den Tourismus im digitalen Bereich – was weit mehr als Social Media heißt. Dieses Jahr wurde zum Beispiel auch über Blockchain diskutiert, digitale Assistenten und strukturierte Daten, aber natürlich auch über – ich sag’ jetzt mal “Standard-Themen” – mobiles Storytelling oder Buzzwords, wie “Snack Content”.

Das Niveau der Sessions war überwiegend basic

Gefühlt war das Niveau der meisten Sessions dieses Jahr “basic”. Was aber überhaupt nichts schlimmes ist! Ganz im Gegenteil freut es mich sogar, dass so viele neue Menschen dieses Format “ausprobieren”, annehmen und für sich entdecken. Ein Umstand, den wir schon oft auf den vergangenen Castlecamps diskutiert haben: Wie bekommen wir neue Menschen auf die Burg, damit wir “alten Hasen” uns nicht ständig im Kreis drehen. Allerdings muss ich auch sagen, dass viele dieser alten Hasen gefehlt haben. Die Pace, die wir früher einmal vorgegeben haben, war dieses Jahr nicht wirklich zu spüren. Ganz im Gegenteil, ich hatte eher das Gefühl, dass wir – bis auf in ein/zwei Ausnahmesessions, über Thematiken gesprochen haben, die schon vor Jahren auf dem Programm standen.

Beschäftigen wir uns doch erst einmal mit Strategie

Ich möchte einfach ungern im Jahr 2017 noch hören, wie toll sich doch die Fanzahlen und das Fanwachstum einer Facebookseite entwickelt haben. Ich möchte auch keine Filmchen sehen, die als großer Heilsbringer präsentiert werden, weil sie eben kleine Filmchen sind, einfach und schnell produziert werden können. Filmchen sind ja im Moment der heiße Scheiß, sagt man. Filmchen, die nett anzuschauen sind, ein bisschen die Zeit vertreiben, unterhalten, denen aber letztendlich irgendwie die Strategie fehlt. Was will ich damit erreichen? Warum setze ich sie ein? Erreiche ich damit überhaupt meine Zielgruppe? Wer ist denn eigentlich meine Zielgruppe? Wo und wie hole ich sie ab? Wer ist der Absender und bin ich als dieser zu erkennen?

Jochen beim Castlecamp

Viel Kampagne, wenig Strategie

Gerade im Tourismus ist noch viel zu tun, wenn es um Strategie-Denke geht. Viel wird hier in Kampagnen gedacht, in kurzfristigen Erfolgen. Dafür spricht auch das Hype-Thema “Snack Content”: Jeder will es haben, keiner der Anwender weiß letztendlich wofür. Seit bald 10 Jahren reden wir auf dem Castlecamp oder auch dem Tourismuscamp über die Digitalisierung im Tourismus. Die Destinationen/Regionen/Hotels etc., die es nachhaltig verstanden haben und umsetzen, kann man an einer Hand abzählen.

Und jetzt?

Wie können wir das in Zukunft ändern? Müssen wir die Ausrichtung unserer Sessions vielleicht etwas ändern? Weniger Innovation, mehr Grundwissen? Müssen, wie es auch schon mal versucht wurde, “Experten-Sessions” (in denen es dann richtig ans Eingemachte geht und wir über #Papperlapp diskutieren) und “Anfänger-Sessions” (in denen wir erklären, wie so eine Strategie aussehen sollte, was rein muss, wie man Zielgruppen definiert, was Personas sind etc.) her?

Und wenn ja, wie können wir in den Anfänger-Sessions die Teilnehmer so weiterbringen, dass sie sich auch irgendwann mit den Experten-Slots beschäftigen können? Das Wissen, was auf den Camps vorhanden ist, ist inzwischen enorm und extrem professionell. Nur habe ich manchmal das Gefühl, dass wir früher mehr davon preisgegeben haben und vielleicht gerade auch die Basics vergessen, die vor Kampagnen stehen (sollten). Wir zeigen die Leuchttürme, aber nicht den Deich dahinter.

Wir, die die Sessions anbieten (obwohl das ja eigentlich jeder sein sollte), müssen die anderen vielleicht einfach früher abholen, woanders ansetzen. Nicht von dem Stand ausgehen, an dem wir uns befinden. Von den alten Hasen ist allen klar, dass es ohne Strategie langfristig nicht geht bzw. sehen das seit Jahren einfach schon als selbstverständlich. Und von den Neuen scheint sich ja niemand trauen zu fragen, wie denn so eine Strategie aussehen oder wie man nachhaltig seine Destination weiterbringen könnte.

Das Castlecamp nutzen, um für Strategie-Denken zu werben?

Vielleicht müssen wir solche Events wie das Castlecamp noch mehr nutzen, um für die langfristige Sicht zu sensibilisieren. Jetzt haben wir es endlich geschafft, dass sich außer uns Geeks und Nerds immer mehr “normale Menschen” für das Format interessieren. Und immer mehr erkennen endlich, dass Social Media, Digitalisierung etc. keine Themen sind, die wieder weggehen. Doch: Nur, weil ich eine Facebookseite habe, mache ich noch kein Social Media. Nur, weil ich ein GIF habe (machen lassen), bin ich noch nicht hip. Nur, weil ich Instagram und Snapchat mal gehört habe (und jetzt behaupte, Snapchat sei tot), weiß ich nicht, was die junge Zielgruppe anspricht oder interessiert. Und nur, weil ich mal einen Blogger eingeladen habe, mache ich noch keine Influencer Relations.

Ihr merkt, ich stehe da an und alleine lässt sich dafür wohl keine Lösung finden. Vielleicht liege ich ja aber auch mit meiner Wahrnehmung einfach komplett falsch? Vielleicht gibt es gar kein Problem. Vielleicht ist ja alles tutti so, wie es gerade läuft. Ich würde es gerne mit euch diskutieren! Lasst mir einfach einen Kommentar da.

 

Danke Achim für das Foto! 🙂


Mehr zum Castlecamp 2017 in diesem Internetz:

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September 05 2017

August 25 2017

Fast schon karibisch: Der Walchensee in Bayern

Wenn die Temperaturen anders wären und drum herum nicht die Berge, dann könnte man sich wie in der Karibik fühlen. Ähnlich wie der Eibsee schimmert der Walchensee babyblau, türkis und grün. Durch den hellen Untergrund sieht es an manchen Stellen sogar fast aus, als wäre weißer Sandstrand darunter. Allerdings handelt es sich eher um kleine Steine.

Wärmer, als man von einem Bergsee vermutet

Durch die relativ niedrige Bergkette außen herum und seine Lage sei eine optimale Sonneneinstrahlung möglich, was zu einem milderen Klima führe. So steht’s zumindest auf Wikipedia. Da es bei meinem Ausflug an den Walchensee eher frisch war, konnte ich das nicht wirklich überprüfen.

Badestellen am Walchensee

Im Ort “Walchensee” selbst befindet sich eine “Strandpromenade” mit einem Strandcafe und dem Wikingerdorf Flake. Flake? Da klingelt’s vielleicht bei euch. Richtig, so hieß das Dorf von Wickie. Und Bully suchte sich dann den Walchensee als Drehort für seinen Film aus. Ein paar der Hütten wurden in den Ort verlegt und dienen jetzt als Anziehungspunkt, vor allem für Kinder. Man kann bereits dort ins Wasser springen oder – was ich empfehlen würde – noch etwas weiter fahren. Am Ortseingang von Einsiedl befindet sich ein nicht so stark frequentierter Parkplatz. Direkt dahinter eine schöne, größere Liegewiese direkt am Wasser. Dort kann man sich auch allerlei Wasser-Sportgerät ausleihen, wie Kanus, SUP u.ä.

Walchensee

Fast schon karibisch

Halbinsel Zwergern mit der Kapelle St. Margarethen

Außerdem bietet der Parkplatz einen guten Ausgangspunkt, um die Halbinsel Zwergern zu erkunden, die im Südwesten in den See hineinragt. Entlang des Weges finden sich weitere Badestellen, ein paar Gehöfte und die Kapelle St. Margarethen, die wirklich ein wunderschönes Fotomotiv bietet. Geht ihr an der Kapelle vorbei, kommt ihr übrigens an eine wirklich schöne Badestelle, die scheinbar auch bei Kite-Surfern sehr beliebt ist.

Walchensee Kapelle St Margarethen

Bayern in einem Bild

Anfahrt von München zum Walchensee

Die Anfahrt mit dem Auto ist relativ einfach: Über die A95 und ein bisschen Landstraße seid ihr – je nach Verkehr – in knapp 1 1/2 Stunden am See. Alternativ könnt ihr aber natürlich auch mit Bahn und Bus anreisen: Mit zwei Mal umsteigen, kommt ihr innerhalb von zwei Stunden zum Ziel.

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August 18 2017

Eibsee – Auszeit in der bayerischen Karibik

Der Eibsee liegt direkt unterhalb der Zugspitze. Das macht ihn für Menschen mit Schwäche für die Berge natürlich besonders attraktiv.

Perfekt für eine kleine Auszeit vom Stadtleben

Der kristallklare See ist in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen und damit mit dem Auto rund 1 1/2 Stunden von München entfernt. Perfekt für einen kurzen Ausbruch aus dem Stadtleben. Der komplette See ist eigentlich in Privatbesitz, aber frei zugänglich. Der öffentliche Parkplatz kostet 3,50 Euro pro Tag, alternativ kann man aber auch mit der Bahn anreisen (bis Garmisch und dann mit der Zugspitzbahn nach Eibsee).

Wer etwas länger als nur einen Tag am Eibsee bleiben will, der kann sich auch im Eibsee Hotel einmieten. Der Eigentümer-Familie gehört übrigens der See.

Der Eibsee liegt direkt unterhalb der Zugspitze

Der Eibsee liegt in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen, direkt unterhalb der Zugspitze.

Viele Badestellen als Alternative zum Strandbad

Es gibt ein Strandbad, allerdings gibt es rund um den See genug Stellen zum Baden oder Sonnen. Es empfiehlt sich aber eine Isomatte oder dickere Decke mitzunehmen. Sonst liegt man halt auf sehr steinigem Untergrund.

Treetboot fahren auf dem Eibsee Der Bergsee liegt auf knapp 1.000 Meter Höhe Am Ufer gibt es überall Badestellen Aufgrund der Wasserfärbung auch bayerische Karibik genannt

In zwei Stunden rund um den Eibsee

Die verschiedenen Badestellen kann man am besten bei einer Runde um den See erkunden. Der einfach zu gehende Weg ist knapp 8 Kilometer lang und nach zwei Stunden erledigt. Weitere “Sportmöglichkeiten” bietet der Bootsverleih, der neben Tretbooten, z.B. auch Kanus oder SUP im Angebot hat.

Aufgrund des Untergrunds schimmert der See blau, türkis und grün – manche sagen deswegen auch “bayerische Karibik” (ähnlich ist es übrigens am Walchensee), das Wasser ist aber deutlich kühler als in der Karibik. 😉 Die aktuelle Wassertemperatur und eine Webcam gibt’s auf der Website vom Eibsee.

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August 16 2017

August 07 2017

July 31 2017

July 17 2017

July 08 2017

June 28 2017

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